Jennifer de Negri ist eine deutsch-italienische Autorin, Medienkünstlerin und Kuratorin. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen nach dem Wir* – aus multiplen Perspektiven, spekulativ, non-linear, nach Vernetzung strebend und als Verfahren, das sich aus Ausschlüssen herausschreibt. Im Verlag Parasitenpresse erschienen die beiden Gedichtbände: Wolbachia: Love Songs in Times of Extinction / Liebeslieder im Artensterben (2026) und reise nach BABYlon (2025). Ihr Debut war 2021 im Sukultur Verlag. Stipendien erhielt sie u.a. von der Akademie der Künste, der Kunststiftung NRW, dem Center for Literature Münster als auch das Venedig-Stipendium des Bundes für einen dreimonatigen Aufenthalt 2027 am Deutschen Studienzentrum / Centro Tedesco. Jennifer de Negri studierte Theaterregie sowie Mediale Künste mit Schwerpunkt Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie ist Gründerin und künstlerische Co-Leitung der queer-feministischen Lese- und Gesprächsreihe [OHNE PRONOMEN] und im Leitungsteam des Literaturfestivals Summer School Südtirol. An der Universität Koblenz hat Jennifer de Negri im WS26/27 einen Lehrauftrag für Szenisches/Kreatives Schreiben.
Netzwerktreffen "Queeres Erzählen" auf Initiative vonBurg Hülshoff - Center for Literature (CfL) und auf Einladung von Donat Blum, Lann Hornscheidt und Ronya Othmann, 2022